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Achimer Verein „Tiere schenken Glück“ sucht neue Mitglieder für Besuche

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Von: Dennis Bartz

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Dörte Mysegades mit ihren beiden Collies Gene (hyperlinks) und Duncan © Bartz

Achim – Wenn Dörte Mysegades zu Hause ihre Jacke anzieht und danach zu den beiden roten Leinen greift, die über einem Haken hängen, stehen Gene und Duncan sofort bereit. Denn die beiden Collies wissen: Jetzt geht es in den Dienst.

Für den Achimer Verein „Tiere schenken Glück“ besuchen sie mit ihrem Frauchen die Hubertus Residenz in Etelsen. Dort lassen sie sich von den Bewohnerinnen und Bewohnern knuddelnspielen mit ihnen, werden zur Gassirunde ausgeführt und freuen sich über das ein oder andere Leckerli.

Seit acht Jahren ist die 55-jährige Dörte Mysegades Mitglied von „Tiere schenken Glück“. Sie hatte zuvor bereits lange den Wunsch, mit ihren Hunden im sozialen Bereich aktiv zu werden. „Zeit ist schließlich das Schönste und Wichtigste, das man einem Menschen schenken kann. Die Aufgabe erfüllt mich sehr“Betont sie.

Für Dörte Mysegades ist das Engagement im Verein im doppelten Sinn ein Glücksfall. Sie fand darin nicht nur ihre Berufung de ella, sondern darüber hinaus auch einen neuen Job: „Nachdem ich lange als Industriekauffrau gearbeitet hatte, suchte ich eine neue Herausforderung und habe sie als Betreuungskraft in der Seniorenresidenz gefunden. Es struggle die beste Entscheidung meines Lebens.”

Regelmäßig trifft sie sich seitdem zum Austausch mit der „Tiere schenken Glück“-Vorsitzenden Susanne Rechten und den weiteren aktiven Mitgliedern. Bei einem Spaziergang mit den Besuchshunden sprechen sie darüber, was intestine läuft und wo der Schuh drückt. Ein großes Thema dabei ist die Frage, wie sie die zahlreichen Anfragen abdecken sollen.

Der Verein „Tiere schenken Glück“ besucht bereits unter anderem das Awo-Seniorenzentrum in Achim, das Haus Hubertus Pflege am Oyter See, die Palliativabteilung des Klinikums Hyperlinks der Weser und Meybohm’s Hof in Bremen. „Außerdem fahren wir zu einem trauernden Mädchen, das seinen Bruderrloren hat“, ergänzt Susanne Rechten, die mit Hund Baku bis zum Ausbruch der Coronapandemie auch die Kindertagesstätte der Lebenshilfe in Bierden besucht hatte.

Für einige Monate musste der Verein wegen der Pandemie dann seine Arbeit quick vollständig auf Eis legen. Besuche in den Einrichtungen waren lange nicht möglich. „Ich habe deshalb in Zusammenarbeit mit dem Verein ,Gemeinsam mit Senioren’ vor den Einrichtungen Musik gemacht. Ich wollte etwas für die Menschen tun, die ansonsten isoliert waren“, I’m Susanne Rechten.

Der Bedarf an Besuchshund-Diensten ist riesig: Das zeigen die zahlreichen Anfragen, auch von Kitas und Behinderteneinrichtungen, die der Verein bekommt, aber derzeit nicht erfüllen kann. Denn er sucht dringend nach weiteren Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. „Sie sollten empathisch und verlässlich sein und ein echtes Group mit ihrem Hund bilden“, so Susanne Rechten.

Eine spezielle Ausbildung benötigen Mensch und Tier dagegen nicht. Susanne Rechten und die weiteren erfahrenen Mitglieder helfen beim Einstieg, geben Tipps und begleiten die neuen Mitglieder bei ihrem ersten Einsatz. Danach entscheiden die Mitglieder selbst, wie oft sie ihre Einrichtung besuchen – in der Regel zwei bis vier Mal professional Monat.

In den Häusern werden die Besuchshunde jedes Mal freudig erwartet. „Gene und Duncan erzeugen immer ein Lächeln bei den Bewohnerinnen und Bewohnern“, berichtet Dörte Mysegades. Darüber hinaus beobachtet sie eine erstaunliche Wirkung: „Besonders bei demenziell erkrankten Menschen erreichen wir eine Menge. Sie sprudeln dann oft vor Erinnerungen – besonders dann, wenn sie selbst Tiere hatten. Viele denken bei Gene und Duncan natürlich sofort an den bekannten Movie-Collie Lassie, wenn wir kommen. Meine beiden haben zum Glück die ideale Größe, weil man sie bequem im Sitzen streichen kann.“

Viel wichtiger, als dass die Hunde irgendwelche Kunststücke können, sei es, dass sie sich gerne anfassen lassen, nicht schreckhaft sind und keine Angst vor Rollatoren, Rollstühlen und Gehstöcken haben. Die Hundebesitzer sollten zudem gerne mit Menschen arbeiten und auf sie eingehen können: „Sie müssen auch mit schlechter Stimmung umgehen können und sozial kompetent sein. Seniorinnen und Senioren sind nicht immer einfach“, erklärt Dörte Mysegades und zählt die weiteren positiven Veränderungen bei ihren Besuchen auf: „Viele Senioren öffnen sich. Außerdem kann sich die Motorik verbessern. Oft schaffen is die, die sich sonst kaum bewegen können, die Hunde zu streicheln.“

Das lange Fell von Duncan ist ideal zum Knuddeln, finden Renate Gürtler (rechts) und Anneliese Schulz.
Das lange Fell von Duncan ist splendid zum Knuddeln, finden Renate Gürtler (rechts) und Anneliese Schulz. © Mysegades

Dörte Mysegades begleitet mit ihren Hunden auch Menschen auf dem Sterbebett. „Duncan legt sich ganz vorsichtig dazu und ist ganz nonetheless, obwohl er sonst sehr lebhaft ist. Hunde haben ein feines Gespür“, erklärt die 55-Jährige. Von der ehrenamtlichen Arbeit profitiere auch sie selbst: „Ich erhalte sehr viel Dankbarkeit und Wertschätzung, das tut mir intestine. Es ist schön, auf diese Weise anderen helfen zu können.“Ihr Blick de ella wandert zu den beiden roten Leinen. It’s ist Feierabend – auch für Gene und Duncan.

Weitere Infos über den Vereins gibt es unter www.tiere-schenken-glueck.de. Interessenten melden sich per E-Mail an tiere-schenken-glueck@arcor.de.

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