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Appenzeller Bläss löst Diskussionen im Netz aus

Appenzeller Sennenhund

Appenzeller Bläss löst Diskussionen im Netz aus – ein Züchter erklärt, worauf man bei dieser Hunderasse achten muss

Ein Thurgauer Bio-Bauer legt für Wanderinnen und Wanderer Wasserpistolen bereit, damit diese so seine Hofhündin Momo abschrecken können. Das Vorgehen, wie auch die frei laufende Hündin, lösen Diskussionen unter den “Tagblatt”-Leserinnen und -Lesern aus. Ein Züchter erklärt, worauf man speziell bei Appenzeller Sennehunden achten soll.

Die Appenzeller Sennenhündin «U-Eischa v. Appenzeller Stein» bewacht den Hof des Ehepaars Müller.

Bild: zVg

Die «böseste Hofhündin der Schweiz» nimmt ihre Aufgabe als Bewacherin sehr ernst. Ihr Besitzer Sepp Schuler hat der Appenzeller Sennenhündin diesen Spitznamen gegeben. Durch seinen Bio-Hof in Au-Fischingen führt ein Wanderweg und damit auch durch das Revier seiner Hofhündin Momo. Den Kosenamen bekam sie, als sie vor Jahren zwei Wandernde in die Wade zwickte.

Um Momo behalten zu können, fand der Bio-Bauer eine Lösung, um den Wachinstinkt seiner Hündin im Zaum zu halten. Er legt nun Wasserpistolen für Wanderinnen und Wanderer bereit. Allein deren Anblick soll Momo schon auf Abstand halten. Besonders auf Fb gingen die Meinungen unserer Leserinnen und Leser weit auseinander, was die Hündin und der Umgang mit ihr angeht.

Appenzeller Sennenhunde sollen sich frei bewegen können

Jakob Müller und seine Frau Ursula aus Stein AR züchten seit mehr als zwanzig Jahren Appenzeller Blässe und er selbst ist Mitglied der Zuchtkommission des Schweizer Golf equipment für Appenzeller Sennenhunde. Die Abschreckung mit Wasser ist für ihn eine passende Lösung und werde teils auch in der Zucht angewendet. “Im ersten Second erschrecken sie, aber aggressiv werden sie davon nicht.” Wichtig sei zudem, dass die Hunde auf den Höfen frei herumlaufen können.

Für viele Leserinnen und Leser gehören die Appenzeller Sennenhunde einfach zu einem Schweizer Bauernhof. So schreibt etwa eine Leserin auf Fb: «Typisch Appenzeller, hab sie trotzdem gern.» Eine weitere Leserin schreibt: «Momo ist ein Appenzeller und macht ihren Job de ella. Wir haben keinen Hof aber unser Appi verteidigt draussen auch alles was zu seinem Rudel gehört.”

Die Hündin bekommt von vielen Lesern Rückendeckung.

Die Hündin bekommt von vielen Lesern Rückendeckung.

Screenshot: Fb

Andere Leser finden, das Downside liege schlicht auch daran, dass viele Wanderwege mitten durch Bauernhöfe führen. «Tja, was willst du denn machen, wenn der offizielle Wanderweg mitten durch den Hof geht», schreibt etwa ein Leser. «Ich bin hier auch letztens einen neuen Weg gegangen und hab nicht schlecht gestaunt, dass ich mitten durch ein Gehöf gehen musste.» Eine andere Leserin schreibt: «Und warum geht ein Wanderweg durch den Hof, das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Additionally mein Hund hätte eventuell auch zugepackt.” Jemand anders findet schlicht:

“It’s gibt noch genug Wanderwege. Additionally, den Bogen um den Hof und das Areal machen. Hund zufrieden. Bauer zufrieden.”

Einige Leserinnen und Leser wiederum haben wenig Verständnis für Hofhunde, die frei herumlaufen. So schreibt etwa eine Leserin auf Fb: «Da lasse ich doch mal unseren Cane Corso Achtung! Listenhund (und ein Herdenschutzhund) frei um Haus und Hof laufen. Mal sehen wie lange is geht, bis jemand reklamiert. Macht ja aber auch nur seinen Job.” Der Unterschied der zwischen Appenzeller Sennehunden und Listenhunden gemacht wird, stört einige. «Stell dir vor der Hofhund wäre ein Pitpull, Workers oder sonst was – da würde man gar nicht lange reden, sondern gleich die Behörden schicken. Nur noch traurig dieses Land.”

Einige Leserinnen und Leser trauen den Hunden gar nicht über den Weg.

Einige Leserinnen und Leser trauen den Hunden gar nicht über den Weg.

Screenshot: Fb

Für einige sind die Hunde eine Gefahr

Doch auch Appenzeller Sennenhunde kommen nicht mehr so ​​einfach davon. “Heutzutage dürfen wir uns gar nichts mehr leisten”, sagt Jakob Müller mit Nachdruck. “Wenn einer unserer Hunde zubeisst, wird das gemeldet und nach zwei Verwarnungen muss der Hund weg.” Deshalb sei is umso wichtiger, die Hunde intestine zu erziehen. Müller sagt:

“Quick jeder Bauer, der einen Appenzeller Sennenhund hat, geht mit ihm in die Hundeschule.”

Besonders in den ersten eineinhalb Jahren sei es wichtig, Zeit in die Erziehung zu investieren. Der Appenzeller Bläss lasse sich auch intestine erziehen. “Dann kann man ihn problemlos auf dem Hof ​​lassen, ohne ihn anzuketten.”

Einige Leserinnen und Leser haben dennoch sehr schlechte Erfahrungen mit Hofhunden gemacht. “Wurde kürzlich von so einem gebissen, voll in den Oberschenkel”, schreibt eine Leserin. “Kam ohne jegliches Knurren oder Bellen voll auf mich zu und biss zu. Bin übrigens nicht die einzige Particular person, der von ihm gebissen wurde.” Eine weitere Leserin schreibt: «Es müsste vieles nicht sein, aber man hat nie eine Garantie, selbst wenn die Fellnase eine gute Erziehung genossen hat. Ich würde bei keinem Tier die Hand ins Feuer legen, dass der Gehorsam durchdrückt. »

Dieses Verhalten ist bei Jakob Müller und seiner Frau absolut Tabu. “Unsere Hunde dürfen bellen, aber sie dürfen auf keinen Fall zwicken oder beissen.” Vielfach liege das Downside jedoch nicht bei den Tieren, sondern bei den Wanderinnen und Wanderern. “Das muss ich jetzt ehrlich sagen, wir haben seit ein paar Jahren immer wieder Probleme mit Personen, die mit Stöcken unterwegs sind”, sagt Müller. «Ein Appenzeller Bläss ist da, um Hof ​​und Haus zu bewachen. Seine Aufgabe de he ist es additionally, bei potenzieller Gefahr anzugeben. » Viele reagieren bei einem bellenden Hund leider mit Abwehr. Müller sagt:

«Sobald man mit den Stöcken herumfuchtelt, ist das eine Bedrohung für den Bläss.»

Entsprechend reagiere das Tier dann auch und packt den Inventory oder zwickt in den Schuh. Am Ende sei dann leider immer der Hund Schuld. Wer dennoch Respekt oder Angst hat an einem Hof ​​vorbeizulaufen, wo es einen Appenzeller Sennenhund hat, dem rät Müller folgendes: «Einfach so ruhig wie möglich an dem Bläss vorbeilaufen. Wer Stöcke dabei hat, sollte diese unter den Arm klemmen.” Und weiter. “Den Hund soweit es geht ignorieren und am besten auch nicht ansehen.” So merkt der Bläss, dass man keine Bedrohung darstellt und wird schnell wieder zu seinem Plätzli auf dem Hof ​​zurückkehren.

Bellen wird der Sennenhund aber sicher. «Denn wenn er das nicht mehr darf, dann brauche ich auch keinen Bläss mehr auf dem Hof», sagt Müller. Er weiss ganz genau, wenn sein Hund beispielsweise in der Nacht angibt, muss er so schnell wie möglich aus dem Bett. “Da könnte irgendein bedrohliches Tier im Stall sein.”

Gemocht werden die lauten Appenzeller Blässe aber dennoch.

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