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Ergotherapeutin Alina Schulz arbeitet mit wuscheligen „Kollegen“

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Von: Harald Bartels

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Tiergestützte Ergotherapie bietet Alina Schulz mit ihren Hunden Toffi (hyperlinks) und Socke ab November in Ehrenburg. © Matthias Strohmeyer

Ehrenburg – Mit einem „Tag der offenen Tür“ am 31. Oktober (Reformationstag) stellt Alina Schulz ihre neue Praxis „Weggefährten – tiergestützte Ergotherapie“ in Ehrenburg vor; am 1. November nimmt sie den regulären Praxisbetrieb auf.

Die gebürtige Stocksdorferin, mittlerweile in Rathlosen ansässig, nahm 2015 in Osnabrück die Ausbildung zu staatlich anerkannten Ergotherapeutin auf, nach deren Abschluss sie für vier Jahre in einer Praxis in Twistringen beschäftigt conflict. Nun macht sie sich selbstständig in Ehrenburg (Am Weidekamp 2b).

Derzeit laufen noch die Arbeiten, um alles herzurichten: Im Erdgeschoss untergebracht sind der reguläre Behandlungsraum, ein Motorik-raum mit Kletterwand sowie eine Küche, die auch für das Alltagstraining der Patienten genutzt werden kann. Im Obergeschoss finden sich der Handwerks- und Kreativraum, der Entspannungsraum sowie das Büro. Im Garten entstehen ein Hochbeet und ein Barfußpfad, vor allem aber können sich hier ihre beiden „Co-Therapeuten“, wie Alina Schulz selbst sagt, austoben: die Hunde Toffi und Socke.

Die beiden sind die Hauptakteure bei der tiergestützten Ergotherapie: „Sie kommen in bestimmten Bereichen zum Einsatz und verstärken die Therapie“, erläutert die 23-Jährige. It’s handelt sich um Tiere der Rasse Lagotto Romagnolo, additionally bekannt als italienische Trüffelhunde. „Sie haaren nicht und riechen nicht, deswegen sind sie so intestine geeignet, auch mit zu den Patienten zu kommen“, erklärt Alina Schulz. Während die Hundedame Toffi ein fertig ausgebildeter Therapiehund ist, befindet sich der acht Monate alte Socke noch in der Ausbildung.

Ihre Arbeit decke ein vielfältiges Spektrum an Patienten ab, sagt Alina Schulz. Von Kindern, beispielsweise mit Entwicklungsverzögerung oder Konzentrationsschwächen, über Patienten nach einem Schlaganfall bis hin zu Senioren – „das ist breit gefächert“, sagt sie. Regelmäßig setzt sie dabei ihre beiden „Co-Therapeuten“ ein, etwa wenn sie als Fachtherapeutin Demenz mit Senioren arbeitet. An Demenz Erkrankte befänden sich oft in einer Isolation, aus der die Hunde ihnen heraushelfen. „Die Hunde fordern nichts“, aber sie stillten ein Bedürfnis nach Nähe und Kontakt bei den Menschen und motivierten sie zu Bewegungen. „Wenn ich sage: Der Hund hat Durst, springen die Patienten auf und holen Wasser. Das ist etwas ganz anderes, als wenn ich die Patienten auffordere, sich zu bewegen.“ Oft habe sie sogar schon von Patienten gehört, dass die Hunde unbedingt wiederkommen sollten, sie aber nicht unbedingt dabei sein müsse, verrät Alina Schulz lachend.

Grundsätzlich hätten Toffi und Socke einen hohen Stellenwert in der Therapie, würden helfen, die Ziele schneller zu erreichen. Die tiergestützte Ergotherapie sei derzeit noch keine Kassenleistung, aber ihre Patienten müssten nichts further zahlen.

Die Behandlungen nimmt Alina Schulz in ihren Praxisräumen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung vor (Tel. 0 42 75 / 9 64 05 50; E-Mail: alina.schulz@t-online.de). Darüber hinaus macht sie auch Hausbesuche und ist in Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Senioreneinrichtungen tätig.

Einen Einblick in ihre neuen Praxisräume bietet Alina Schulz beim „Tag der offenen Tür“ am Montag, 31. Oktober, von 11 bis 16 Uhr. Gerne beantworte sie Fragen zu ihrer Arbeit de ella, außerdem warteten Kaffee und Kuchen sowie eine Candybar auf interessierte Besucher.

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