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Immer mehr Haustierbesitzer arbeiten lieber von zu Hause

Arbeitgeber, die versuchen, ihre Mitarbeiter zurück ins Büro zu zwingen, haben ein großes Downside: 75 Prozent der Arbeitnehmer sagen, dass sie mit ihren Haustieren zu Hause bleiben möchten.
Anna Kim/Insider

Im Zuge der Pandemie haben viel mehr Menschen als sonst Hunde adoptiert und wollen nun ihre Vierbeiner nicht mehr alleine lassen.

Aus einer Umfrage von Veterinarians.org geht hervor, dass Arbeitnehmer mit Hunden produktiver arbeiten und 88 Prozent der Befragten gaben an, dass sie dadurch arbeitsbedingten Stress besser bewältigen können.

Immer mehr Unternehmen führen neue Richtlinien ein, die es Mitarbeitern erlauben, ihre Hunde mit zum Job zu nehmen, damit sie wieder ins Büro zurück kommen.

Von all den Gründen, die Arbeitnehmer zur Distant-Arbeit bewegen – angefangen bei Sicherheitsbedenken bis hin zur Vermeidung langer Arbeitswege, Stöckelschuhe und Hosen – gibt es einen Grund, über den kaum jemand spricht: Haustiere. Untersuchungen haben ergeben, dass es schwer ist, sich von dem eigenen Hund zu trennen, den man sonst den ganzen Tag über streichelt. Laut einer Umfrage von Digital.com sagten 75 Prozent der Arbeitnehmer, dass sie lieber zu Hause bei ihren Haustieren bleiben würden, als ins Büro zu gehen.

In einigen Vorstädten scheint seit Beginn der Pandemie in jedem zweiten Garten ein Welpe aufgetaucht zu sein. Laut des Industrieverbandes Heimtierbedarf besitzt knapp die Hälfte der Haushalte in Deutschland ein Tier, das sind insgesamt etwa 34.7 Millionen Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Vögel.

Doch was zunächst als Bewältigungsstrategie für die Belastung der vergangenen Lockdowns begann, hat das Leben von Millionen Arbeitnehmern neu strukturiert: Sie wollen ihre Haustiere einfach nicht mehr allein zu Hause lassen.

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Auch wenn diese Vierbeiner die Menschen dazu bringen, nur ungern zu ihren Arbeitsplätzen zurückzukehren, sollten sich Führungskräfte nicht allzu sehr darüber ärgern: Die Anwesenheit eines Hundes ist intestine für die eigene Produktivität. Die von Veterinarians.org befragten Hundebesitzer gaben an, dass ihre Hunde sie dazu motivieren, mehr herauszugehen und neue Aktivitäten im Freien auszuprobieren. Mehr als 50 Prozent der Befragten sagten, dass sie nach der Adoption ihres Hundes mit dem Spazierengehen, Wandern oder dem Besuch eines Hundeparks begonnen haben. Und diese Aktivitäten sind für ihre stressreduzierende Wirkung bekannt.

Noch überraschender ist, dass die Befragten auch angaben, dass sie mit Hunden besser arbeiten können: 88 Prozent der Teilnehmenden sagten, dass ihr Hund ihnen hilft, bei der Arbeit produktiver zu sein, und 87 Prozent sagten, das Stresss ihrits Haustier ihnen hilft zu bewältigen. Ähnlich viele Befragte gaben an, dass Haustiere ihre Stimmung heben und das Gefühl der pandemiebedingten Isolation verringern. Und es gibt Belege dafür, dass die Anwesenheit eines Hundes bei der Arbeit hilft, Stress abzubauen und somit produktiver zu sein.

Vince Parry, der normalerweise von zu Hause aus in New York arbeitet, erzählte im Gespräch mit Enterprise Insider, dass sein Hund ihm hilft, sich weniger einsam zu fühlen. Er sagt, dass er mit seinen Aufträgen, seinen Gedanken und seinen leeren Stunden allein sei. „Sicherlich bietet die Arbeit im Residence Workplace eine Reihe von Vorteilen – vor allem die Möglichkeit, Arbeit und Privatleben in Einklang zu bringen. Doch Einsamkeit ist häufig die Konsequenz.“ Als dann die Pandemie ausbrach, saß er, wie alle anderen, allein im kleinen Gefängnis in seiner Wohnung fest, fügt er hinzu.

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Vince und seine Frau adoptierten Nora, einen Beagle-Setter-Combine, im Jahr 2019. „Nora hat tatsächlich zu meiner Entscheidung beigetragen, nicht ins Büro zurückzukehren. Wir haben uns gegenseitig gebraucht. Ella sie ist organisch in mein Leben hineingewachsen, wie jeder andere Freund oder Begleiter “, sagt er.

Er erklärt, dass ihm sein Hund die nötige Abwechslung zum Tippen von Berichten und Tabellen auf seinem Pc biete. Er ergänzt: „Ich weiß in meinem Herzen, dass sie sich auch intestine betreut fühlt – eine Win-Win-Scenario.“

Ein hundefreundlicher Arbeitsplatz

Der Immobilienmakler Brian Rokicki aus Miami in dem US-Bundesstaat Florida, hat Anfang 2021 Franny, eine französische Bulldogge, adoptiert. „Ich bin in der Regel nicht länger als fünf Stunden von zu Hause weg, sodass ich immer nach Hause fahren und sie zwischen den Terminen rauslassen oder füttern kann.“ Seine flexiblen Arbeitszeiten ermöglichen ihm diese Artwork der Betreuung, aber nicht jeder Job ist so tierfreundlich . „Ich habe viele Kunden, die wieder in Teilzeit ins Büro gehen und sich auf Hundebetreuungsdienste verlassen müssen, die sich um das Gassi gehen kümmern, oder sie bringen ihre Hunde in die Tagespflege.“

Unternehmen, die mit allen erdenklichen Tips versuchen, ihre Mitarbeiter wieder ins Büro zu locken, übersehen dabei möglicherweise eine einfache Erklärung: Die Menschen lieben ihre Haustiere und wollen sich nicht von ihnen trennen. Immer mehr Unternehmen führen haustierfreundliche Regelungen ein, um Mitarbeiter zurück ins Büro zu locken. Studien haben sogar ergeben, dass sich Mitarbeiter an Arbeitsplätzen mit Haustieren konzentrierter und stärker mit dem Unternehmen verbunden fühlen.

Und in vielen Unternehmen sind Haustiere bereits willkommen. Der Hauptsitz von Amazon in der US-amerikanischen Stadt Seattle erlaubt seinen Mitarbeitern zum Beispiel, ihre Hunde mit zur Arbeit zu bringen, bietet eine vergünstigte Versicherung für Haustiere an und heißt seine 7000 registrierten Hunde in einem Hundepark auf dem Campus und auf der ke„Hundedec willkommen. Außerdem gibt es kostenlose Kotbeutel und Leckerlis, wenn die Mitarbeiter wieder vor Ort sind. Auch viele weitere Großunternehmen wie Google, WeWork, Tripadvisor, Etsy und Ben & Jerry’s erlauben ebenfalls Hunde im Büro.

Kostenbewusste Unternehmen können Richtlinien einführen, die von den Mitarbeitern verlangen, dass sie alles selber mitbringen, was ihre Hunde für den Tag brauchen. Doch für Büros, die sich bereit erklären, Leckerlis für Hunde vorrätig zu halten, belaufen sich die Kosten auf einen Rundungsfehler im Funds der Vorratskammer, selbst bei kleinen Unternehmen. In einem Blogbeitrag schreibt TalentCulture, ein Unternehmen für Personalmarketing, dazu: „Manche Personalleiter investieren jedes Jahr Tausende von Greenback in Schulungen, Betriebsausflüge oder kostenlose Snacks im Pausenraum, um die Mitarbeiter zu binden und an Bord zu halten. Aber wenn man den Mitarbeitern erlaubt, ihre Hunde und Katzen mit zur Arbeit zu bringen, könnte das denselben positiven Effekt haben wie diese anderen teuren Zusatzleistungen, aber mit geringen oder gar keinen Kosten.“

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Nach mehr als zwei Jahren pandemiebedingter Anpassungen der Lebensgewohnheiten steht der Umgang mit den Vorlieben der Mitarbeiter an vorderster Stelle der Bindungsstrategien der Unternehmen. Diese Überlegungen gehen natürlich weit über die Betreuung von Haustieren hinaus; einige Mitarbeiter, die im Außendienst tätig sind, haben spezielle Regelungen für die Betreuung von Kindern oder älteren Menschen ausgehandelt, die sich nur schwer umsetzen lassen, wenn sie ins Büro gehen. Die Frage ist, wie man die Flexibilität der Arbeitnehmer im Allgemeinen berücksichtigen kann – nämlich, wo und wann sie arbeiten. Klar ist, dass die Pandemie das Thema Flexibilität für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen in den Vordergrund gerückt hat. In zahlreichen Umfragen betonen die Arbeitnehmer den Wert, den sie der Flexibilität beimessen – für viele ist sie sogar wichtiger als Geld oder Beförderung.

Wenn es um die Vierbeiner geht, könnte es für Unternehmen an der Zeit sein, in ein paar Hundespielzeuge für den Arbeitsplatz zu investieren, denn die Mehrheit der Arbeitnehmer entscheidet sich für einen Arbeitsplatz basierend auf der tierfreundlichen Politik ihres Arbeitgebers.

Dieser Artikel wurde von Melanie Gelo aus dem Englischen übersetzt. Das Unique lest ihr hier.

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