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Mit diesen 8 Tips schützt ihr eure Finanzen vor einer Rezession

Wegen der drohenden Rezession, müssen viele Menschen jetzt mehr auf ihre Ausgaben achten.
image alliance / Klaus Ohlenschläger | Klaus Ohlenschlager

Wirtschaftswissenschaftler schlagen Alarm wegen einer wahrscheinlichen Rezession im Jahr 2023.

Enterprise Insider hat mit fünf Finanzexperten gesprochen, um ihre Tipps zur Vorbereitung auf einen Abschwung zu erfahren.

Das Ergebnis: Am wichtigsten ist der Aufbau eines Notfallbudgets. Dazu solltet ihr auch eure Ausgaben- und Spargewohnheiten ändern.

In der US-Wirtschaft läuten die Alarmglocken. Jüngste Modellrechnungen von Bloomberg-Volkswirten haben ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit einer Rezession im nächsten Jahr bei 100 Prozent liegt.

Das bedeutet, dass es für euch wohl an der Zeit ist, Maßnahmen zu ergreifen, um eure Finanzen abzusichern. Enterprise Insider hat mit fünf Finanzexperten gesprochen, um herauszufinden, wie ihr eure Finanzen vor einem herausfordernden Jahr 2023 schützen können.

1. Legt einen Notfallfonds an

Die Experten raten dazu, einen Notfallfonds anzulegen, damit ihr eure Ausgaben decken könnt, falls ihr euren Job verliert. Im Idealfall sollte das Geld ausreichen, um die Lebenshaltungskosten für drei bis sechs Monate zu decken – eine Summe, die für die meisten nicht realisierbar scheint.

Etwa zwei Drittel der Amerikaner können laut der US-Zentralbank Federal Reserve eine plötzliche Ausgabe in Höhe von 400 Greenback decken. 16,000 bis 34,000 Greenback für monatliche Ausgaben zu sparen, ist aber eine ganz andere Sache, wie Daten des amerikanischen Bureau of Labor Statistics zeigen.

Wenn ihr bisher nicht genug Geld gespart habt, um eure Ausgaben drei bis sechs Monate lang zu decken, werdet ihr Jeremy Schneider zufolge weniger ausgeben und mehr sparen müssen. Schneider ist Gründer des Private Finance Membership, einer Web site, die Kurse zur Finanzbildung in den Bereichen Budgetierung und Investitionen anbietet.

Laut Steve Chan, dem Gründer von Name to Leap – einer Bildungswebsite zum Thema Investieren – ebnet eine Funds-App vielleicht den besten Weg zum Notfallfonds. Solche Apps können euch demnach helfen, euch ein Bild über eure Ausgaben zu machen und Prioritäten zu setzen.

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2. Reduziert eure regelmäßigen Ausgaben

Es kann euch helfen, zu sparen, wenn ihr gründlich über eure täglichen Ausgaben nachdenkt. Das erfordere oft den geringsten Aufwand und trage die meisten Früchte, so Cameron Huddleston, Autorin und Director of Schooling and Content material bei Carefull, einem Finanzdienst für ältere Menschen.

Eine einfache Möglichkeit, unnötige Ausgaben zu reduzieren, ist die Bündelung der Kfz-Versicherung und der Hausratversicherung. Auch wenn ihr euch einen günstigeren Helpful- oder Internettarif sucht und die Anzahl eurer Streaming-Abonnements verringert, könnt ihr sparen. Kaffee und Mittagessen selbst zuzubereiten, anstatt beides jeden Tag zu kaufen, spart ebenfalls Geld.

Da die Zinsen derzeit steigen, ist der vielleicht effektivste Weg Chan zufolge, Kreditkarten mit hohen Zinsen abzubezahlen. So könne man Schulden abbauen, bevor es zu spät sei.

3. Verringert eure Hauptausgaben

Wenn man die Kosten von Streaming-Abonnements reduziert, kann das zu kleinen und lohnenswerten Einsparungen führen. Ausgaben wie diese verblassen aber im Vergleich zu den Hauptausgaben, die unsere Finanzen belasten.

Die Kosten für den Betrieb eines Autos seien in der Regel höher als nötig, sagt Schneider. Demnach können diese Kosten die Quelle einer Verschuldung sein. Wenn is in eurem Haushalt zwei Autos gibt, wäre es vielleicht an der Zeit, dass ihr euch von einem trennt und einem Carsharing-Membership beitretet. Ihr könntet auch stattdessen ein Fahrrad oder einen Motorroller kaufen, öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder zu Fuß zu gehen, schlägt Chan vor.

Emilie Bellet, Gründerin der Bildungswebsite für Finanzen Vestpod und Moderatorin des Pockets-Podcasts, rät jedem, die Ausgabengewohnheiten zu hinterfragen: „Wenn wir erkennen, welche spezifischen Emotionen unsere impulsiven Ausgaben antreiben, können wir bewusster mitunggeten unseren Entscheren.“

Der größte Ausgabenposten ist laut der Expertin jedoch meistens das Wohnen. Die Wohnungskosten können die finanzielle Stabilität demnach erheblich gefährden. Huddleston rät Hausbesitzern, darüber nachzudenken, freie Zimmer zu vermieten oder sich bei AirBnB anzumelden.

„Euer Downside sind die 650 Greenback Raten für euer Fahrzeug, das draußen steht. Euer Downside ist die Miete in Höhe von 2,000 Greenback. Ihr habt additionally die Möglichkeit, einen Mitbewohner zu suchen oder Abstriche beim Auto zu machen“, fügt Schneider hinzu.

Einkünfte können auch mithilfe von Besitztümern erzielt werden, die ihr nicht mehr benötigt. „Wenn man sich in seinem Haus umschaut und sich fragt: ‚Was kann ich für Geld verkaufen?’, ist das eine weitere Möglichkeit, mit wenig Arbeit an Geld zu kommen“, so Huddleston.

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4. Sucht nach Nebenbeschäftigungen

Im Hinblick auf die drohende Rezession könnte es sich lohnen, die Vorteile des noch starken Arbeitsmarktes zu nutzen, auf dem es viele Arbeitsplätze gibt.

Wenn ihr die Zeit habt, ist eine zusätzliche Beschäftigung der schnellste Weg, um ein weiteres Einkommen zu erzielen, sagen die Experten. Ein Beispiel: Eine Schicht in einer Bar, für die 100 Greenback gezahlt werden, könnte ein zusätzliches Einkommen von 800 Greenback professional Monat bringen, wenn man zwei Schichten professional Woche übernimmt, so Schneider.

„Nach einem Monat habt ihr große Ausgaben bereits durch neue Ersparnisse gedeckt“, sagt er weiter. Auch Hunde- oder Babysitten, das Beantworten von bezahlten On-line-Umfragen oder Gartenarbeit könnten zum Einkommen beitragen, so die Experten.

Im Zeitalter der „Überbeschäftigung“, der Telearbeit und des „Quiet Quitting“ finden laut Chan immer mehr Menschen die Zeit, von zu Hause aus Nebenjobs zu machen.

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5. Findet Quellen für passives Einkommen

Passive Einkommensströme sind der heilige Gral der finanziellen Unabhängigkeit. Laut Schneider ist es aber arbeitsintensiv, ein passives Einkommen aufzubauen.

Es gibt dennoch mehrere Möglichkeiten, mit denen ihr je nach euren Fähigkeiten mit begrenztem Aufwand passiv Geld verdienen könnt. Dazu gehört das sogenannte Drop-Delivery, bei dem man als Vermittler zwischen einem Anbieter und seinen Kunden auftritt. Auch mit Affiliate-Advertising and marketing, additionally wenn ihr für einen Produktanbieter auf euren eigenen Kanälen Werbung schaltet, lässt sich Geld verdienen. Werbeeinnahmen – und somit ein passives Einkommen – kann man auch mit eigenen Web sites generieren.

Einige Menschen kaufen auch Verkaufsautomaten oder Immobilien, die sie vermieten, um regelmäßige Einnahmen zu haben. Olamide Majekodunmi, Gründer von All Issues Cash, einem Finanzbildungsblog für Millennials, sagt jedoch, dass es wichtig sei, nicht zu viele Vorabkosten in passive Einkommensströme zu investieren.

Chan zufolge erfordert es immer noch viel Arbeit, einen Punkt zu erreichen, an dem man wirklich von passivem Einkommen sprechen kann. Er verdient etwa Geld mit Movies, die er vor längerer Zeit in sozialen Medien hochgeladen hat und die heute noch angeschaut werden.

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6. Bildet euch weiter

Die negativen Auswirkungen einer Rezession – wie sinkende Einnahmen und höhere Arbeitslosigkeit – werden möglicherweise erst nach einigen Monaten deutlich. Es bleibe additionally noch genügend Zeit, um sich neue, gewinnbringende Fähigkeiten anzueignen, so Schneider.

Laut Huddleston und Schneider gibt es mehrere Fähigkeiten, die Unternehmen suchen, und die auch Freiberuflern helfen. Dazu gehören etwa Suchmaschinenoptimierung sowie das sogenannte Content material Writing. Sprich: das Recherchieren, Schreiben und Veröffentlichen von Inhalten für den On-line-Bereich. Auch das Erlernen von Consumer Expertise Design, das sich mit der Analyse, Kreation und Optimierung der Nutzererfahrung befasst, könne hilfreich sein. „Es gibt inzwischen so viele kostenlose On-line-Kurse, mit denen man diese Fähigkeiten auf jeden Fall ausbauen kann“, sagt Majekodunmi zu Enterprise Insider.

7. Überweist zusätzliches Einkommen auf ein Further-Konto

Sobald eure Finanzen auf einem besseren Fundament stehen, solltet ihr laut Huddleston euer zusätzliches Einkommen automatisch auf ein schwer zugängliches Konto überweisen. So könnt ihr der Versuchung widerstehen, Geld auszugeben. „Lasst euch den kompletten Betrag, den ihr durch die Sparmaßnahmen generiert, automatisch auf ein Sparkonto überweisen“, rät er.

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8. Keine Panik!

Das Schlimmste, das ihr bei einer drohenden Rezession tun könnt, ist laut den Experten, überstürzt zu handeln. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um eure finanziellen Grundlagen auf den richtigen Weg zu bringen. Das bedeutet auch, dass ihr kein Geld von euren Anlagen abziehen sollten.

„Wenn ihr bereits Anleger seid, ist es wichtig, nicht in Panik zu geraten und eure langfristigen Ziele im Auge zu behalten. Investiert weiter – denkt daran, dass regelmäßiges Investieren über einen langen Zeitraum hinweg funktioniert“, so Bellet.

Chan zufolge solltet ihr aber nicht versuchen, alle Ratschläge auf einmal umzusetzen, da dies überfordernd sein könnte. „She Beginnt diese Woche mit dem Herunterladen einer Haushaltsplanungs-App, in zwei Wochen könnt ihr eine Kreditkarte abbezahlen. Der Relaxation folgt später.“

Schneider zufolge sollten Haushalte, unabhängig davon, wie es der Wirtschaft geht, weniger ausgeben als sie einnehmen und versuchen, ihre Ersparnisse zu erhöhen. „Eine Angewohnheit wohlhabender Menschen ist es, nicht an das Jetzt zu denken“, sagt er. „Sie denken daran, was in sechs Monaten, einem Jahr oder fünf Jahren sein wird“.

Der Autor des Textes, Ryan Hogg, arbeitet seit März 2022 für Enterprise Insider als Weekend Enterprise Information Fellow im britischen Workforce mit Sitz in London.

Dieser Artikel wurde von Alexandra Habdank aus dem Englischen übersetzt. Das Authentic discover right here.

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