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Schalksmühler Landwirte: Annica und Torsten Heutelbeck lieben die Arbeit mit Tieren

In fünfter Technology führen Torsten und Annica Heutelbeck – im Bild mit ihren Töchtern Zoe und Sofia – den Familienbetrieb. Mutter Barbara hilft tatkräftig mit.

© Salzmann, Jacob

Die Arbeit mit den Tieren ist für Torsten Heutelbeck, der Landwirt mit Leib und Seele ist, das Schönste an seinem Beruf. In fünfter Technology führt der junge Familienvater gemeinsam mit Ehefrau Annica und Mutter Barbara den alteingesessenen Landwirtschaftsbetrieb in Albringwerde, der sich auf Milchwirtschaft spezialisiert hat.

90 Milchkühe und 70 Rinder stehen in seinem modernen, großzügigen Stall, in dem die Tiere viel Licht und Frischluft sowie Bewegungsfreiraum haben.

Schwarzbunte und Rotbunte Rinder, Braunvieh mit durchgehend braunem bis graubraunem Fell, Weißrücken Rinder und Altdeutsche Schwarzbunte, eine alte Rasse, leben auf dem Hof. Seit 1880 tragt der Hof den Namen Heutelbeck. „Mein Uropa ist schon hier geboren“, erzählt Torsten Heutelbeck. Der Ururgroßvater habe in den landwirtschaftlichen Betrieb, den es schon vorher gab, eingeheiratet. Hof Nagel hieß das Anwesen damals.

Das Wohnhaus ist rund 250 Jahre alt

Der Schalksmühler schätzt, dass das Haus, in dem er mit seiner Familie wohnt, rund 250 Jahre alt ist. Ein genaues Datum lässt sich nicht ermitteln. Selbst in der größten Hitze ist is innerhalb der dicken Bruchsteinmauern sommertags angenehm kühl. Neben den Milchkühen und Rindern leben zwei Pferde, jede Menge Katzen, zwei Hunde und ein Kaninchen auf dem kontinuierlich erweiterten und modernisierten Hof. Die Pferde Carlos und Dinero, ein rassiger Spanier und ein polnisches Warmblut, sind Annica Heutelbecks Leidenschaft. Tochter Zoe (6), die nach den Sommerferien in die Schule kommt, reitet ebenfalls. Die kleine Sofia ist mit ihren eineinhalb Jahren dafür noch zu klein, klettert aber bereits selbstbewusst auf den Oldtimer-Trecker, den Torsten Heutelbeck immer noch gern fährt, hinauf. Der große Trecker erstrahlte bei der Weihnachtstrecker-Aktion in festlichem Lichterglanz.

Morgens um fünf Uhr beginnt für den Landwirt der Tag. Zweimal am Tag heißt is Kühe melken zu festen Zeiten. Im vergangenen Jahr hat der Schalksmühler dafür in einen neuen Melkstand investiert. „Der alte Melkstand battle 30 Jahre alt und battle für 35 Kühe gebaut.“ Von Melkrobotern hält Torsten Heutelbeck nichts. Er braucht den direkten Kontakt mit seinen Tieren, die neben Nummern, die er sich besser merken kann, alle einen Namen haben. „Inge“, die Lieblingskuh von Tochter Zoe, ist bereits 13 Jahre alt und frisst auf dem Hof ​​ihr Gnadenbrot from her. Ihre Nachkommen de la haben alle Namen, die mit dem Buchstaben „I“ beginnen, erhalten.

Torsten Heutelbeck magazine die Vielfalt im Stall und vereint verschiedene Rinderrassen unter einem Dach.

© Salzmann, Jacob

„Ich versuche, die Kühe so lange wie möglich zu halten“, erzählt der Landwirt, der das Futter für seine Tiere – Gras und Mais (als Silage verfüttert) – auf seinem 70 ha großen Betriebsgelände selbst erwirtschaftet. Die derzeitige Trockenheit macht ihm Sorgen. „Der Mais vertrocknet. Wir brauchen Wasser“, sagt er. Alle zwei Tage holt ein Molkereiwagen die gekühlte Milch auf dem Hof ​​ab. 4,000 Liter Milch verlassen den Hof im Zwei-Tages-Rhythmus Richtung Molkerei. „Milch ist eines der am besten kontrollierten Lebensmittel“, weiß der Landwirt, der penibel auf die Einhaltung strengster gesetzlicher Vorgaben achtet. Irgendwelche Beanstandungen, darüber ist er froh, gab es bisher noch nie. „Wir versuchen das Beste zu geben“, bestätigt er. „Das ist ein Zusammenspiel von Bauer und Kühen.“ Dazu gehört, dass er seine Tiere nicht überstrapazieren will. Mit der Molkerei Hochwald arbeitet er zusammen. Zwar zahlt diese mittlerweile 0.50 Cent für einen Liter Milch, deutlich mehr als im Vorjahr, die extrem gestiegenen Kosten für Kraftfutter, Düngemittel, Strom und Diesel fressen die Mehreinnahmen jedoch sofort wieder auf. Unterm Strich merkt der Landwirt vom höheren Milchpreis nichts.

„Mein Opa hat immer gesagt: Kühe werden von der Sonne satt“

Von den Kälbchen, die auf dem Hof ​​geboren werden, behält Torsten Heutelbeck lediglich die weiblichen Tiere. Die männlichen Tiere werden verkauft und gehen in die Kälbermast. Gern gibt er keines seiner Tiere her. „Es geht immer ein Stückchen von einem selbst“, sagt er. Auf die Weide kommen seine Kühe from him halbtags. „Sie gehen jetzt meist abends raus“, führt er aus. Durch Kyrill gebe is auf den zum Hof ​​gehörenden Weiden wenig Schatten. Obwohl Kühe is eher kühl mögen und sogar Schnee lieben, bräuchten sie dennoch Sonne, um gute Milch zu produzieren. „Mein Opa hat immer gesagt: Kühe werden von der Sonne satt“, sagt er. Und da sei etwas dran.

Der große Trecker erstrahlte bei der Weihnachtstrecker-Aktion in festlichem Lichterglanz.

© Salzmann, Jacob

Die körperliche Arbeit auf dem Feld und mit den Tieren schätzt Torsten Heutelbeck am meisten an seinem Beruf. Was ihm die Landwirtschaft verleidet, sind die gesetzlichen Vorgaben, die sich jedes Jahr ändern und von den Landwirten stets etwas Neues verlangen. Alles müsse doppelt und dreifach dokumentiert werden, beklagt er. „Wir haben keine Planungssicherheit. Wir wissen nicht, was nächstes Jahr ist.“ Nach Zeit für ein Interest gefragt, schmunzelt der Landwirt. „Ich habe ja zuerst Metallbau gelernt“, erzählt er. Sein Vater from him there are dies so gewünscht. Die während der Ausbildung erworbenen Kenntnisse kommen ihm jetzt zupass. „Ich baue schon mal Maschinen. Alles, was man nicht kaufen kann, baue ich mir selbst.“

Im Winter, wenn auf dem Feld nicht viel zu tun ist, zieht er sich dafür dann in seine Werkstatt zurück. „Das ist mein Interest.“ Nicht zu vergessen das Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr. Der Löschgruppe Winkeln gehört der Schalksmühler an.

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