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Selbst Rütter staunt: Aggressiver Hund ist jetzt wie verwandelt

Spitz Robbie steht graufleckig, mit jeder Muskelfaser gespannt, an der Seite eines Tierheimmitarbeiters. Er wird zum ersten Mal seit fünf Jahren beruhrt. Nur Kurz. Dann springt und kläfft er, knurrt und schnappt nach der Frau, die sich nach ihrem Streichelversuch in Sicherheit bringt.

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So haben die Zuschauer der RTL-Serie „Martin Rütter – Die Unvermittelbaren“ den aggressiven Vierbeiner kennengelernt. In der ersten Staffel gelang es dem Experten, diesen Problemhund in einem neuen Zuhause unterzubringen, bei einem jungen Paar. Doch nachdem die Kameras verschwunden waren, verzweifelten die neuen Besitzer am Verhalten des traumatisierten Tieres. Bei einem Gewitter verwüstete er ein ganzes Zimmer, zerstörte Möbel und Tapen. Sie gaben ihn zurück ins Tierheim – es gab kein Comfortable Finish.

Bereits vier Hunde auf dem heimischen Hof

Als Maja Löschhorn (21) in Kröslin bei Lubmin die Sendung sieht, sitzt sie mit ihrem Associate im heimischen Bett. Ihr verschlägt es die Sprache, Tränen fließen. „Wollen wir dem helfen?“, Fragt sie und ihr Freund de ella weiß: Das ist kein Scherz. Die junge Frau aus Vorpommern hat zu diesem Zeitpunkt bereits vier Hunde auf dem großen Gehöft. Und sie hat zwei Herzen im Körper: „Ein Menschenherz und ein Hundeherz“, sagt sie.

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Maja Löschhorn, die in Wolgast ihre Fachhochschulreife erlangt hat, hatte eine Ausbildung als Tierarzthelferin begonnen und dann abgebrochen. Seit Jahren spendet sie dem Wolgaster Tierhof zu Weihnachten Geld. In diesem Jahr hatte sie sich mit ihrer Hündin sechs Stunden lang auf den Greifswalder Markt gestellt und dort eine Hundetanz-Aufführung gezeigt. Die Vorpommern waren so begeistert, dass sie der Hundeliebhaberin 150 Euro in den Hut warfen. Das Geld ging direkt an den Tierhof, der dadurch auf sie aufmerksam wurde. Immer wieder half sie dort aus. “Und mein Wunsch wuchs, das auch beruflich zu machen”, erklärt die junge Frau. Kurzerhand studierte sie Hundepsychologie und schloss mit Diplom ab.

Aus Robbie wurde Morbius

Ruhig, energisch und einfühlsam geht sie mit den Vierbeinern um. Irgendwie fühlen sich die Tiere bei ihr und mit ihr wohler als bei anderen Menschen. Das ist den Mitarbeitern des Wolgaster Tierheims genauso aufgefallen wie denen in Ramscheid, wo Robbie nach seinem vermasselten Vermittlungsversuch gelandet warfare. Derzeit absolviert die Kröslinerin gleichzeitig eine Ausbildung zur Arzthelferin in Greifswald und eine Ausbildung zur Hundetrainerin.

In ihrer Freizeit ist sie von Vierbeinern umringt. Hund Nummer Fünf, der unvermittelbare Robbie, hat sich auf dem Hof ​​eingelebt. Er heißt jetzt Morbius, nach einem Filmvampir, der Menschen rettet, wenn er zur Bestie wird. Das Tier hat strahlend weißes Fell und Lebendigkeit im Blick, wo früher nur Angst und Zorn zu sehen waren. Er lässt sich von Maja Löschhorn anfassen, ist zu Hause maulkorbbefreit, kuschelt auf ihrem Schoß de ella und hört auf Kommandos.

“Mit Instinkt, Geduld and Glück”

Wie hat die 21-Jährige dem Hund helfen können, nachdem selbst erfahrene Therapeuten und Coach scheiterten? „Zusammengefasst mit Instinkt, Geduld und Glück“, sagt sie. Zunächst hatte sie sich über die Vorgeschichte des Vierbeiners schlau gemacht. Dieser warfare bei einem älteren Pärchen aufgewachsen, hatte dort, laut Tierarztauskünften, keine Auffälligkeiten gezeigt. Nach dem Tod des Paares warfare er im Alter von zwei Jahren zu Verwandten gekommen. von diesen dann aber als unerziehbar ins Tierheim gebracht worden. Hier wirkte das Tier verstört, angriffslustig und heruntergekommen.

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„Außerdem ist er auch Epileptiker. Deshalb haben wir ihn röntgen lassen. Sein Schädel de él wies einen alten Bruch auf. Ich glaube, dass er einen massiven Schlag auf den Kopf bekommen hat“, sagt Maja Löschhorn, die den Spitz so traumatisiert kennenlernte. Im Tierheim hatte er 24 Stunden seine Leine umbehalten, weil ihm niemand diese abnehmen oder anlegen konnte. Fellpflege warfare nur unter Vollnarkose möglich. „So holten wir ihn, wie wir es beim Fernsehen beschlossen, ab“, erinnert sich die Vorpommerin.

Selbst Hundeprofi Rütter kamen die Tränen

Beim Einleben hat Maja Löschhorn komplett auf Strafen verzichtet. Wenn Morbius in alte Muster fiel, kläffte und schnappte, entfernte sie sich einige Meter, ohne darauf einzugehen. „Ich habe dabei natürlich meine eigene Sicherheit nicht vernachlässigt“, sagt sie. Zuerst lernte der Hund, dass das Maulkorbanlegen kein Gewaltakt ist. Nach der ersten Woche tolerierte er es, ohne dass Maja Löschhorn mit Stangen und Doppelleinen gearbeitet hat.

Anschließend fing die Kröslinerin an, dem Hund den Kontakt zu Menschen anzugewöhnen. „Langsam und auf ihn bezogen. Merkwürdigerweise tolerierte er es erst, wenn ich ihn kurz und ungesehen von hinten streichelte. Regular ist es andersherum“, sagt die Auszubildende. Einige Wochen später gab es dann für den Unvermittelbaren doch ein Comfortable Finish. Er wirkt so entspannt und ausgewechselt, dass dem Hundeprofi Martin Rütter beim Beobachten des ehemaligen Problemhundes die Tränen kamen.

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