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Tierarzt-Kosten steigen massiv – was auf Tierhalter zukommt

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Von: Anne Hound

Im November sollen die Tierarztkosten für viele Untersuchungen steigen. Grund ist die neue Gebührenordnung. Wie teuer is im Einzelfall werden kann.

Wer mit seiner Katze oder seinem Hund zum Tierarzt geht, muss künftig oft deutlich tiefer in die Tasche greifen. Denn ab dem 22. November tritt die neue Gebührenordnung für Tierärzte in Kraft. Der nächste Tierarztbesuch könne dann sogar mit Preissteigerungen von mehr als 100 Prozent verbunden sein, hieß es in einem Bericht auf BR.of mit Blick auf die Anpassung. So würden viele Impfungen künftig das Doppelte kosten. Zudem würden bei der Behandlung von Katzen und Hunden keine generellen Unterschiede mehr gemacht.

Die Kosten für Behandlungen bei Tierärzten steigen. (Symbolbild) © IMAGO/imageBROKER/Oleksandr Latkun

Höhere Kosten beim Tierarzt evening im November 2022

Das bedeutet zum Beispiel: Für eine allgemeine Untersuchung von Hunden oder Katzen werden dann 23.62 Euro fällig. Zum Vergleich: Bisher kostete die Untersuchung eines Hundes 13.47 Euro, die Untersuchung einer Katze 8.98 Euro, wie ZeitOnline weiter berichtete. Je nach Aufwand und Schwierigkeiten könne der Arzt auch mehr als diesen einfachen Satz abrechnen, heißt es ergänzend in dem On-line-Bericht von BR24. Deshalb lohne is sich, vorher nachzufragen, wie stark die Erhöhung ausfalle.

Additionally die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete über die neue Gebührenordnung und die damit verbundenen möglichen Preise beim Tierarzt: „Röntgen für schlappe 32 Euro, Impfen für 11.50 Euro – quick doppelt so viel wie bisher. Und rund 10 Euro mehr für eine einfache Hunde-Untersuchung, sogar 15 Euro für den Katzen-Examine.“ Beides koste nun jeweils 23.62 Euro.

Neue Gebührenordnung für Tierärzte lässt Preise steigen

Die Bundestierärztekammer bittet einem Bericht von RUHR24 zufolge alle Tierhalter um Verständnis für die steigenden Tierarzt-Kosten und verweise in seinem Schreiben darauf, dass „die Höhe der Anpassung noch nicht einmal dem Inflationsausgleich entspricht und dementsprechend äußerst maßvoll ist“. Die erste Verordnungsänderung seit 1999 solle vor allem dazu führen, dass sich neuere medizinische Verfahren in der neue Gebührenordnung für Tierärzte, kurz GOT genannt, wiederfinden.

Der Deutsche Tierschutzbund geht dem Bericht zufolge derweil davon aus, dass in Zukunft deutlich mehr Tierhalter eine Tierkrankenversicherung abschließen werden. Hier sollte man Kosten und Nutzen vorher allerdings intestine abwägen und genau durchrechnen, wann eine Versicherung im Einzelfall sinnvoll ist. Denn auch eine Tierkrankenversicherung kann ins Geld gehen.

Lohnt sich eine Krankenversicherung für Haustiere?

Krankenversicherungen für Tiere können vor hohen Kosten schützen, so der grundsätzliche Hinweis der Verbraucherzentrale NRW. „Es gibt jedoch viele Ausschlüsse und Leistungseinschränkungen, ein genauer Vergleich ist vor Abschluss daher wichtig“, heißt es in einem Beitrag auf verbraucherzentrale.de (Sales space: 18. Oktober). Auch mit Versicherungsschutz könne durch Ausschlüsse oder Selbstbehalte „noch ein erheblicher Betrag selbst zu zahlen“ sein.

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Versichert werden der Verbraucherzentrale NRW zufolge „grundsätzlich nur gesunde Tiere“ – wobei sich die Beitragshöhe meist nach Rasse und Alter des Tieres richtet, wie es auch in einem dpa-Bericht zum Thema heißt. Häufig gibt es demnach auch ein Mindest- und ein Höchstalter für das zu versichernde Tier. Nur ein Beispiel: Laut Finanztest zahle ein Hundebesitzer jährlich für einen jungen, kleinen Hund ab rund 160 bis zu annähernd 550 Euro im Rahmen einer Operations-Versicherung, so der Hinweis der Verbraucherzentrale NRW, wobei sich der Leistungsumfang erheblich unterscheide. Der Beitrag für größere Hunde sei höher.

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