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Vortrag von Bonner Hundeschule „Venusbergpfoten“: „Let’s speak about (Hunde)intercourse”

Vortrag von Bonner Hundeschule „Venusbergpfoten“
:
„Let’s speak about (Hunde)intercourse”

Auch Hunde kommen in die Pubertät. Dann hat der Familienhund plötzlich nur noch eins im Kopf: Intercourse. Wie Halter damit umgehen sollten, verrät Trainerin Susanne Becker-Huberti in einem Vortrag mit dem Titel „Let’s speak about intercourse“.

Hermann ist gerade in die Pubertät gekommen. Von einem Tag auf den anderen hat der bis dahin verspielte und ausgeglichene Familienhund nur noch eins im Kopf: Intercourse. Und zwar zu jeder Zeit und egal mit wem.

Während zweibeinige Heranwachsende ihre ersten Annäherungsversuche mit dem anderen Geschlecht zum Glück meist im Verborgenen wagen, kennen Hunde offenbar keine Tabus. Gerade noch verspielter Welpe, schlagen die Hormone der felligen Familienmitglieder plötzlich unentwegt Purzelbäume.

Jede Hündin, die Hermann beim Gassigehen begegnet, kommt als potenzielle Gefährtin für ein schnelles Liebesabenteuer in Betracht und wird ausgiebig beschnuppert. Character? Innere Werte? Soziale Abstammung? Das alles spielt keine Roll. Wenn der Rüde den süßen Duft einer läufigen Hündin aufnimmt, setzt eben auch bei so manchem Vierbeiner der Verstand aus. In dieser State of affairs ist es allerdings wichtig, dass wenigstens Herrchen und Frauchen einen kühlen Kopf bewahren.

Was Hundehalter beachten sollten

Soll der Hund sein Sexualleben ausleben oder soll man „maßregelnd“ einschreiten? Wie schützt man eine läufige Hündin vor den aufdringlichen Avancen eines Rüden und in welcher Zyklusphase bleibt eine flüchtige Begegnung nicht ohne Folgen? Antworten auf alle diese Fragen gibt die Bonner Hundeschule „Venusbergpfoten“. Unter dem Motto „Let’s speak about intercourse“ lädt Trainerin Susanne Becker-Huberti zu einem online-Vortrag über das Sexualverhalten von Dackel bis Bernhardiner ein.

„Ich möchte helfen, damit Halter die Wesens- und Verhaltensänderungen der Hunde während der Pubertät einordnen und verstehen“, sagt die Expertin. Denn manchmal können durch Sexualhormone auch Krankheiten entstehen. „Die Pubertät ist zwar ein extrem kräftezehrender Prozess für Hund und Halter, macht aber dennoch Sinn – das ist die gute Nachricht bei aller Anstrengung“, macht sie Mut.

Wann genau der eigene Hund in die „Flegelphase“ kommt, das hängt immer auch von der Rasse ab. Während kleine Tier bereits nach etwa sechs Monaten in die Pubertät kommen, beginnt die herausfordernde Zeit bei größeren meist erst nach eineinhalb Jahren. „Ein Chihuahua kommt beispielsweise mit einem halben Jahr in die Pubertät und ist mit 1,5 Jahren „durch“, während es bei sehr großen Hunden bis zum 4. Lebensjahr dauern kann, bis der Spuk vorüber ist“, so die Expertin.

Das Thema Kastration spricht sie bei ihrem Vortrag ebenfalls an. Schließlich ist die Pubertät die Lebensphase, in der die meisten Hunde kastriert werden, weil man sich davon eine schnelle Erziehungshilfe verspricht. Das magazine bei manchen „Pubertieren“ durchaus zutreffen. Aber: „Da die Kastration ohne individuelle Indikation in Deutschland durch das Tierschutzgesetz verboten ist, werden das Wissen um das Sexualverhalten, die Fortpflanzung, das Zyklusgeschehen bei der Hündin sowie die Kenntnis über die Prävention und das Erkennen sexualhormonabhängiger Erkrankungen zunehmend“ Huberti

Hormonschwankungen, die mit der Pubertät einhergehen, haben auch bei Hunden eine Auswirkung auf das Verhalten. So können scheue Vierbeiner schüchterner werden, andere können hingegen ein übersteigertes Selbstbewusstsein entwickeln.

Eine gute Nachricht hat Susanne Becker-Huberti jedoch für alle Frauchen und Herrchen. „Die schwierige Pubertätszeit geht auch bei Hunden vorbei“, versichert sie. Und im Gegensatz zu den menschlichen Pubertieren hat die Trainerin bisher noch nicht bemerkt, dass sich die halbstarken Hunde in dieser Lebensphase durch excessive Körpergerüche bemerkbar machen. Was für ein Glück!

Der online-Vortrag findet am Dienstag, 25. Oktober, from 20 bis 21.30 Uhr per Zoom statt. Die Teilnahme kostet 22 Euro. Nach der Anmeldung unter kontakt@venusbergpfoten.de bekommen die Teilnehmer einen entsprechenden Hyperlink zugeschickt.

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