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Was bei Routen und Ausrüstung zu beachten ist

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Erstellt:

Von: Laura Knops

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Ein Wanderausflug mit Vierbeiner ist eine schöne Herausforderung für Hund und Herrchen. Wie Sie Ihren Hund auf die Wanderung vorbereiten und was unbedingt in den Rucksack gehört.

Egal ob bei der morgendliche Runde, beim Joggen im Park oder dem Wochenendausflug – Hunde lieben es, durch Wiesen und Wälder zu toben. Ein Urlaub in den Bergen ist daher nicht nur für Herrchen ein Spotlight. Mit dem Hund bei einer Wanderung die Bergwelt zu erkunden, ist auch für den Vierbeiner ein Erlebnis. Wer mit seinem Vierbeiner die Natur in den Bergen unterwegs ist, sollte jedoch ein paar Regeln beachten. Was beim Wandern mit Hund wichtig ist und wie sich Tierbesitzer und Vierbeiner darauf vorbereiten, erfahren Sie hier.

Wandern mit Hund: Was zu beachten ist

Der Rucksack ist gepackt, die Wanderschuhe angezogen – und nun kann es losgehen? Nicht ganz. Bevor Hund und Besitzer in die Berge losziehen, gilt es, die richtige Route für den Wanderausflug zu finden. Bei der Wahl der passenden Tour spielen dabei neben der Kondition und Gesundheit von Vierbeiner und Mensch auch Alter und Rasse des Hundes eine wichtige Rolle. Gerade bei jungen Hunden sollte keine zu langen Routen ausgewählt werden, da eine hohe Belastung in der Wachstumsphase schnell auf Knochen und Gelenke schlagen kann. Bevor weite Strecken zurückgelegt werden, sollte der Vierbeiner daher mindestens ein Jahr – bei großen Hunderassen besser 1,5 Jahre – alt sein.

Ausgedehnte Spaziergänge bereiten Hund und Besitzer auf ausgiebige Wanderungen in den Bergen vor. © Westend61 / Imago

Neben Alter und Fitnesszustand sollten Besitzer ihre Route auch abhängig von der Rasse ihres Hundes wählen. Zu den lauffreudigen Hunden zählen Labradore, Border Collie, Dalmatiner und Dobermänner. Kurzbeinige Rassen wie Dackel und Mops mögen lieber kürzere Ausflüge. Unabhängig von der Rasse sollten natürlich Persönlichkeit, Leistungsfähigkeit und Vorlieben des eigenen Hundes im Vordergrund stehen.

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Wandern mit Hund: Eine gute Planung ist Voraussetzung

Bei einer mehrtägigen Route, sollten sich Hundebesitzer vorab bei den Hütten und Unterkünften erkundigen, ob Vierbeiner grundsätzlich willkommen sind. Es bietet sich zudem an, statt im Bettenlager ein Einzelzimmer zu buchen. So können Hund und Herrchen in der Nacht ausreichend Ruhe genießen.

Wer mit seinem Hund wandert, will die Natur erleben. Da abseits der Wanderwege jedoch auch heimische Wildtiere zu Hause sind, ist es ratsam, auf den ausgeschriebenen Routen zu bleiben. So sollten geschützte Räume unbedingt gemieden werden. Die Strecke sollte zudem möglichst nicht zu belebt sein, sodass der Vierbeiner auch mal frei herumlaufen kann.

Wandern mit Hund: Vorbereitungen für lange Wanderungen

Kondition bauen Hund und Besitzer bei ausgedehnten Spaziergängen auf. So sollte der Hund vor der ersten Bergtour eine Strecke von 15 bis 20 Kilometern locker meistern können. Bei einer Bergwanderung ist jedoch nicht nur die Entfernung ausschlaggebend. Auch die zurückgelegten Höhenmeter sollten bei der Planung der Strecke bedacht werden. Es bieten sich beim Coaching zudem leichte Wanderungen an, bei denen Grundkommandos und das Überwinden von Hindernissen wie Gitterrosten oder großen Baumstämmen geübt werden können. Erst, wenn Befehle wie „Bleib”, „Fuß” oder „Ab” im Schlaf funktionieren, sind Sie beide gewappnet für das Abenteuer Wandern.

Diese Dinge gehören in den Rucksack:

  • Regenschutz
  • sonnencreme
  • Erste-Hilfe-Set für Hund und Mensch
  • Zeckenzange
  • Stirn- und Taschenlampe
  • ausreichend Wasser und Futter
  • faltbarer Napf für Futter und Wasser
  • Ersatzlein
  • Impfpass des Hundes bei Reisen ins Ausland

Bei Wanderungen in den Bergen sollte Hunde zudem ein intestine sitzendes Halsband beziehungsweise Hundegeschirr tragen. Mit einer verstellbaren Hundeleine, die um den Bauch gebunden wird, haben Besitzer jederzeit beide Hände frei und können bei Bedarf schnell eingreifen.

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