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Welpen richtig erziehen: Sechs nützliche Hundekommandos

  1. Landtiere.de
  2. sink

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Welpen sind süß anzusehen, können einem aber auch den letzten Nerv rauben. Damit is später nicht zu Problemen kommt, sollten Sie ihnen diese Kommandos beibringen.

„Es gibt keine schlechten Hunde, nur schlechte Erziehung“, lautet das Motto beim Hunde-Coaching. Manche Rassen mögen zwar leichter zu erziehen sein als andere, trotzdem braucht jeder Hund Disziplin und das richtige Maß an Coaching, um das Zusammenleben von Mensch und Tier zu erleichtern – und im Zweifel auch, um Gefahren zu vermeiden.

Mit dem Coaching sollten Hundebesitzer schon im Welpenalter anfangen. Denn egal wie süß die kleinen Vierbeiner jetzt auch sein mögen, wenn man sich von ihnen auf der Nase herumtanzen lässt, werden sie zu ausgewachsenen Hunden, die man nur noch schwer umerziehen kann. Außerdem lernen Hunde schneller, je jünger sie sind und können ausgebildet werden, sobald sie laufen können. Diese Hundekommandos sollten Sie Ihrem Hund schon als Welpe beibringen.

Welpen erziehen: Sechs nützliche Hundekommandos

Hunderziehung fängt beim Welpen an. (Symbolbild) © Westend61/Imago

1.Sitz

Das Kommando „Sitz“ dient, wie der Title schon sagt, dazu, dass der Hund sich hinsetzt. Um seinem Welpen das anzutrainieren, kann man mit einem Leckerli arbeiten. Zeigen Sie ihm das Leckerli und warten Sie, bis er es bemerkt hat und anfängt danach zu fassen. Halten Sie es dann so über seinen Kopf, dass der Welpe sich hinsetzen muss, um es weiterhin zu sehen. Dann sagen Sie das Kommando „Sitz“ und geben ihm das Leckerli. Wenn Sie diese Abfolge regelmäßig trainieren, wird der Hund so verstehen, dass „Sitz“ „Hinsetzen und Leckerli erhalten“ bedeutet.

2. Platz

Beim Kommando „Platz“ legt sich der Hund auf den Boden und auch dieser Trick kann mit einem Leckerli antrainiert werden. Zeigen Sie dem Welpen das Leckerli und halten Sie es dann mit der Hand knapp über dem Boden. Um es zu erreichen, wird der Hund sich hinlegen. Sobald er dies tut, nennen Sie ihm das Kommando „Platz“ und geben ihm die Belohnung.

3. Komm/Bei Fuss

Ein Kommando wie „Komm“, „Hier“ oder „Bei Fuß“ ist schwieriger anzutrainieren, aber äußerst wichtig in der Hundeerziehung, weil es in Gefahrensituationen den Hund zurückrufen kann – zum Beispiel, wenn er einer Katze in eine unbe denachante Wohngegend Verkehr laufen will, einen anderen Hund oder ein Type begrüßen will. For dieses Kommando sollten Sie sich ein paar Meter von Ihrem Hund entfernt hinsetzen und ihn freudig mit seinem Namen und dem Kommando rufen. Sie können ihn auch mit einem Leckerli locken. Wenn er kommt, geben Sie es ihm und belohnen ihn mit Streicheleinheiten. Diese Übung wird mit immer größeren räumlichen Abständen, und schließlich auch, wenn Sie außer Sichtweite des Hundes sind, trainiert. Aber: Haben Sie Geduld, das Kommando ist kein leichtes für Welpen.

4. Nein/Aus

Ebenso wichtig ist ein Kommando wie „Nein“ oder „Aus“, das dem Hund klarmacht, dass er etwas nicht tun darf. Wenn er unerwünschtes Verhalten zeigt, wie zum Beispiel auf die Sofa zu springen oder auf einem Schuh zu kauen, dann sagen Sie laut und entschlossen „Nein“ und unterbrechen sein Verhalten from him. Wenn Sie das jedes Mal tun, wenn der Hund etwas Verbotenes tut, wird er schnell lernen, dass das Kommando „Nein“ dafür steht, dass er mit dem, was er gerade tut, aufhören soll.

5.Lass

In Mixture mit „Nein“ kann der Welpe auch „Lass“ lernen, indem Sie ein Leckerli in seine Reichweite legen, „Lass“ sagen und dazu ein lautes Geräusch klingeln lassen, wenn er Richtung Leckerli gehen will. Wenn er das Leckerli dann wirklich nicht anrührt, geben Sie ihm eines zur Belohnung. Wichtig ist, dass der Hund sieht, dass er ein anderes Leckerli bekommt als das, was er liegen lassen sollte.

6.Bleib

Das Kommando „Bleib“ kann ein Hund nur erlernen, wenn er bereits die vorangegangenen Befehle kennt und beherrscht. Sagen Sie dem Welpen „Sitz“ und „Platz“ und warten Sie dann einen kurzen Augenblick, in dem Sie das Kommando „Bleib“ sagen. Wenn der Hund geduldig gewartet hat, wird er mit einem Leckerli belohnt.

Unterstützung der Kommandos mit Handzeichen und Klicker

Wenn Sie sich auf mehr als nur die Befehle verlassen wollen, können Sie Ihrem Hund auch beibringen, dass gewisse Handzeichen zu bestimmten Kommandos gehören. Wenn Ihr Hund zum Beispiel immer sieht, wie Sie beim Befehl „Sitz“ den Zeigefinger heben, ihm bei „Bleib“ die Handfläche oder bei „Bei Fuß“ auf Ihre Füße zeigen, dann wird Ihr Welpe schnell lernen, dass diese Handzeichen ebenfalls Kommandos sind .

Und wer seinen Hund nicht zu sehr mit Leckerlis verwöhnen will, kann diese irgendwann durch einen Klicker ersetzen. Das Gerät macht beim Draufdrücken ein hohes Klick-Geräusch, dass Sie am besten genau dann hören lassen, wenn der Hund ein Leckerli isst, weil er etwas richtig gemacht hat. Schon bald wird der Hund merken, dass das Klicken dafür steht, dass er etwas intestine gemacht hat.

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